rote Karte für die Atomwirtschaft

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Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Geschrieben von: Celler Forum gegen Atomenergie am .

AKW-Gegner_innen fordern: Atomausstieg sofort!

Aktion zum 26. Jahrestag der Tschernobyl KatasthropeAm Donnerstag jährte sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 26. Mal.
Atomkraftgegnerinnen und –gegner haben im Rahmen einer kleinen Aktion deshalb auf dem Südhang des Schlossbergs gefordert: AKWs jetzt abschalten. Mit ihren Körpern legten sie ein X, das Symbol des Protests gegen die weitere Atommüllproduktion und ein Endlager im wendländischen Gorleben.

Noch heute sind weite Gebiete der Ukraine und Weißrusslands radioaktiv verseucht. Die Opfer von Tschernobyl sind angesichts der Bilder aus Fukushima ein wenig in Vergessenheit geraten. Umso wichtiger ist es, zumindest an solchen Jahrestagen den Blick dorthin zu wenden, wo die schrecklichen Folgen der Atomkraftnutzung zum Alltag der Menschen gehören. Ein Leben in der Sperrzone im Umkreis von 30 Kilometern um den Atomkomplex ist nach wie vor nicht erlaubt, die Strahlung ist noch viel zu hoch. Wenn in Deutschland oder in grenznahen Gebieten unserer Nachbarländer ein Unfall wie Tschernobyl oder Fukushima geschieht, käme wohl jede Hilfe zu spät.

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Castorblockade bei Dalle im November 2010

Geschrieben von: Celler Forum gegen Atomenergie am .

Solidarität mit den Blockierer_innen!

Solidarität mit den Blockierer_innen!

Der Castortransport 2010 nach Gorleben war bisher einer der teuersten und aufwändigsten Atommülltransporte aller Zeiten. Zahlreiche und kreative Aktionen von Atomkraftgegner_innen sorgten für kräftige Störungen des Versuchs, den strahlenden Schrott still und heimlich einer Pseudo-Entsorgung zuzuführen. So auch die Gleisblockade am 07.11.2010 in Dalle bei Celle, an der sich mehrere unabhängige Aktivist_innen beteiligten. Einige von ihnen ketteten sich mit Stahlrohren an die Schienen. Für circa drei Stunden stand der Castortransport still.

Angesichts der zahlreichen vertuschten Beinahe-Katastrophen, der Häufung von Leukämiefällen im Umkreis der Atomkraftwerke, der Strahlenverseuchung der Menschen in Uranabbaugebieten und der weiterhin ungeklärten Endlagerung des hochradioaktiven Mülls für Hunderttausende von Jahren wählten die Aktivist_innen diese entschiedene Form des Protests. Auch der im Hintergrund stehenden Staats- und Wirtschaftslogik wollten einige der Aktivist_innen mit ihrer Aktion einen Strich durch die Rechnung machen.

Der geheuchelte Atomausstieg auf der langen Bank und der Transport des Atommülls in vermeintlich weniger widerständige Gebiete soll nur dazu dienen, still und heimlich die konventionell-zerstörerische Energiegewinnung weiter zu verfolgen.

Dieser Atompolitik kann nur mit einem breiten, vielfältigen und solidarischen Widerstand ein Ende bereitet werden!

Nach dieser Aktion laufen nun Strafverfahren, und auf einige der Beteiligten kommen hohe Anwalts- und Gerichtskosten zu. Damit diese Menschen, die sich – wie viele andere auch – gegen Atomenergie engagieren, nicht allein auf den Kosten sitzen bleiben, sind sie auf Eure Spenden und Solidarität angewiesen.

Soli-Konto:
Empfänger: „Spenden & Aktionen“
Stichwort: Castorblockade Dalle
Bank: Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 900 00
Konto-Nr.: 92 88 18 06

mehr Infos gibts auf: http://castorblockadedalle.wordpress.com/